Berufserfahrung

01.2009 - Leiter des Süddeutschen Klimabüros

Das Süddeutsche Klimabüro ist eine Schnittstelle zwischen Forschung und Gesellschaft, um kompetent und in verständlicher Form Informationen zu Klimafragen bereitzustellen. Grundlage ist einerseits die Expertise des Karlsruher Institut für Technologie (KIT), an dem mehrere Institute grundlegende und angewandte Klimaforschung betreiben, andererseits die Expertise verschiedener assoziierter Einrichtungen. Der regionale Schwerpunkt liegt hierbei auf dem süddeutschen Raum. Thematische Schwerpunkte sind z.B. regionale Klimamodellierung, Trends bei Extremwetterereignissen wie Starkregen und Hagel sowie Fragestellungen zu Energieerzeugung und Wassermanagment. Das Süddeutsche Klimabüro ist dabei eines von vier regionalen Klimabüros der Helmholtz-Gemeinschaft, die jeweils einen regionalen und thematischen Schwerpunkt haben.
(Quelle: www.sueddeutsches-klimabuero.de)

09.2005 - 12.2008 PostDoc

Universität Karlsruhe
Für ein effektives operationelles Hochwassermanagement ist die detaillierte Kenntnis der Niederschlagsverteilung in hoher räumlicher und zeitlicher Auflösung erforderlich. Insbesondere im Hinblick auf das Abflussgeschehen der Hochwasserscheitel wird dabei eine sehr hohe Qualität der Daten gefordert.
Ziel des Vorhabens war es, durch eine genauere Bestimmung der Niederschlagsfelder eine verbesserte Hochwasservorhersage zu erreichen. Zu diesem Zweck wurden räumlich und zeitlich hoch aufgelöste Niederschlagsdaten mit Hilfe von genesteten Simulationen mit COSMO-DE (Deutschen Wetterdienste DWD) abgeleitet. Durch die hohe räumliche Auflösung des Modells von ca. 1 km wird einerseits durch realistischere Wiedergabe der Topografie sowie der direkten Auflösung der Konvektion eine Verbesserung der quantitativen Niederschlagsprognose erreicht. Andererseits wird damit ein Skalensprung zwischen meteorologischer und hydrologischer Modellierung vermieden.
(Quelle: www.imk-tro.kit.edu)

07.2001 - 07.2005 Doktorand

Der Globale Klimawandel wird zunehmend auch regionale Auswirkungen auf die Wasserressourcen haben. So sind häufigeres Auftreten von Überschwemmungen, Niedrigwasser und Trockenperioden, der Rückgang der Gletscher und der Schneebedeckung in den Alpen und die Veränderung der natürlichen und agrarischen Vegetation gerade an der Oberen Donau wahrscheinliche Auswirkungen des Klimawandels. Sie werden die zukünftige Entwicklung der Region nachhaltig beeinflussen. Um die in den nächsten Jahren anstehenden, über Jahrzehnte wirksamen Zukunftsinvestitionen (z.B. im Energiesektor, in der Landwirtschaft, im Tourismus, in der Industrie) optimal zu gestalten, ist daher eine intensive Auseinandersetzung mit den Folgen des Klimawandels notwendig.
GLOWA-Danube ist ein Forschungs- und Entwicklungsprojekt, das sich der umfassenden Analyse der zukünftigen Wasserverfügbarkeit an der Oberen Donau widmet. In GLOWA-Danube werden die Auswirkungen des Klimawandels auf ein breites Spektrum von Sektoren analysiert und Handlungsoptionen für Anpassung an und Vermeidung von Klimafolgen identifiziert, simuliert und ihre Wirksamkeit überprüft.
(Quelle: www.glowa-danube.de)

Dr. Hans Schipper

Hans Schipper

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